möchte man exotische pflanzen vermehren, dann kann sich die anschaffung eines beiheizbaren zimmergewächshaus durchaus lohnen.
so benötigen z. b. die samen einiger palmenarten temperaturen ab 25 grad, um zu keimen. für die stecklingsvermehrung von tropischen pflanzen ist oft eine hohe luftfeuchtigkeit notwendig. diese bedingungen lassen sich ohne technische hilfsmittel auf der heimischen fensterbank nur schwer nachbilden.
beheizte zimmergewächshäuser sind in verschiedenen ausführungen zu haben, auch für den kleinen geldbeutel. komplettsets, bestehend aus einem minigewächshaus und einer heizmatte, erhält man schon ab 30 €.
zimmergewächshaus mit heizmatte
das oben abgebildete minitreibhaus steht auf einer 17 watt-heizmatte, sodass bei einer zimmertemperatur von 20 grad im gewächshaus 28 bis 30 grad erzeugt werden. der vorteil bei diesem modell ist, man muss es nicht vollständig auf der heizmatte platzieren, falls einmal pflänzchen dabei sind, die es nicht ganz so warm mögen. diese kommen dann in den nicht beheizten bereich.
sind unterschiedliche tages- und nachttemperaturen erwünscht, dann kann man eine zeitschaltuhr einsetzen.
zimmergewächshaus mit heizkabel
dieses modell (60 x 40 x 25 cm) ist ist ab ca. 120 € zu erhalten. das heizkabel ist in einer isolierenden styroporschale untergebracht. im lieferumfang enthalten ist ein thermotimer. damit lässt sich die temperatur im gewächshaus in verschiedenen zeitintervallen steuern. diesen kann man individuelle temperatur ober-/untergrenzen zuweisen.
wenn man nur gelegentlich mal ein paar pflänzchen vermehrt, dann lohnen sich solche anschaffungen natürlich nicht. in diesem fall kann man auf ein zimmergewächshaus marke eigenbau zurückgreifen und es z. b. auf der heizung platzieren.

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